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Im Jahre 1238 wurde die Gemeinde erstmalig in einer Note des Erzbistums Mainz urkundlich erwähnt. 1539 gelangte Landgraf „Philipp der Großmütige“ in den Besitz Bromskirchens, der es dem Amt Wolkersdorf zufügte.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg, als die Territorien Hessen- Kassel und Hessen-Darmstadt gegeneinander abgegrenzt wurden, kam es zu langen Streitigkeiten. Infolge des Kasseler Vertrag vom 14. April 1648 kommen das Amt Battenberg und das Gericht Wiesenfeld an Darmstadt, während das Amt Wolkersdorf mit Bromskirchen nun Kassel zufällt. |
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Unmittelbar darauf entbrennt der Streit um die Grenze, und das ist die Bromskircher Gemarkungsgrenze zwischen den beiden Ämtern. Nach langem hin und her entschloß man sich im Kasseler Vertrag vom 20.2.1650 dazu, die beiden Dörfer Bromskirchen und Birkenbringhausen gegeneinander auszutauschen. Damit fällt Bromskirchen nun endgültig an Hessen-Darmstadt und wird dem Amt Battenberg wieder zugeführt. Bis zum Jahr 1866 verbleibt das Amt Battenberg mit Bromskirchen, seit 1832 als Teil des Landkreises Biedenkopf, bei Hessen-Darmstadt. 1932 wird das Amt Battenberg und somit auch die Gemeinde Bromskirchen unter größtem Protest der Bevölkerung dem Landkreis Frankenberg einverleibt.
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Durch die Kreisgebietsreform in Hessen wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1974 die Landkreise Waldeck und Frankenberg zum Großkreis Waldeck-Frankenberg zusammengeschlossen und Bromskirchen wurde zur Großgemeinde mit den Ortsteilen Somplar, Neuludwigsdorf, Dachsloch, Seibelsbach.
Im historisch gewachsenen, alten Ortskern ist bereits der typische sauerländische Fachwerkhausstil zu erkennen. Große, gut erhaltene Hofraithen und kleine Bauernhäuser im Fachwerkstil mit verschieferten Fassaden und Dächern prägen das Ortsbild. Herausragende Fachwerk-Bauten sind das historische Rathaus aus dem frühen 16. Jahrhundert und die bedeutende St. Martins Kirche, die schon im Jahr 1296 erwähnt wird. Über Jahrhunderte war der Ort von der Landwirtschaft auf kargen Böden und dem Wald geprägt, heute ist die Kerngemeinde Standort metallverarbeitender Betriebe. |


