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In einer Urkunde aus dem Jahr 1256 wurde ein Ritter Conradis de Ermingardebrugge als Zeuge genannt. Dies war somit die erste Erwähnung Erndtebrücks.
Die Entstehung des Dorfes muß man im Zusammenhang mit dem Bau einer Brücke über die Eder sehen, denn an dieser Stelle trafen mittelalterliche Heerstraßen und Fernwege zusammen. Einiges spricht dafür, daß der erste Siedlungsraum das Oberdorf um die Kirche (Burg) war. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde Erndtebrück eine Stadt mit eigenem Bürgermeister und Schöffen. Im Jahr 1332 läßt sich sogar bereits eine Pfarrkirche nachweisen. Der Zollposten an der Ederbrücke brachte den Bürgern wichtige Einnahmen. |
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Doch die Blütezeit Erndtebrücks dauerte nicht lange. Bereits 1479 wurde es nur noch als „Flecken“ bezeichnet. Außerdem führten Seuchen, wie die Pest zu einem Bevölkerungsrückgang und Erndtebrück verlor seine Eigenständigkeit an die Wittgensteiner Grafen. Diese waren dann 1585 wieder die Grund- und Leibherren Erndtebrücks.
Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte sich das Köhlerhandwerk zu einem neuen Erwerbszweig für die Köhler und Fuhrleute. Viele Einwohner waren aber dennoch sehr arm und wanderten deshalb im 17. und 18. Jahrhundert nach Amerika aus. |
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Im Jahr 1888 bekam Erndtebrück einen Eisenbahnanschluß und war von nun an mit den anderen Städten und Orten im Reich verbunden. Dies wirkte sich positiv auf die wirtschaftliche Lage Erndtebrücks aus. Der Bahnhof wurde von 1914-1916 erbaut.
Als trauriges Ereignis finden die Bombenangriffe 1945 auf die Bahnanlagen einen Platz in der Geschichte Erndtebrücks. Dabei starben 14 Menschen. Nach dem Krieg siedelten sich Fabriken in Erndtebrück an und es wurde 1961 eine Bundeswehrkaserne gebaut. Seither entwickelte sich der Ort zu einer aufstrebenden Gemeinde, die im Jahr 2006 Ihr 750 jähriges Bestehen feierte. |


