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| Geschichte Lennestadt |
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Die ältesten Spuren von Menschen, die sich bereits im Eiszeitalter als Sammler und Jäger im heutigen Stadtbereich aufgehalten haben, hat man in den Höhlen des Massenkalks bei Grevenbrück gefunden. Archäologische Zeugnisse einer Besiedlung des Stadtgebietes setzen dann erst wieder mit Funden aus frühmittelalterlichen Gräbern des 8. Jahrhunderts ein, die vor etwa 90 Jahren bei Sporke, am Rand des Elsper Kalkplateaus entdeckt worden sind. Schon vor 1000, vermutlich bereits im 9. Jahrhundert, muß in Elspe eine Kirche gestanden haben. Nachweislich hat sich im Mai des Jahres 1000 Kaiser Otto III. in Elspe aufgehalten. Er ließ während seines Aufenthaltes eine Urkunde ausstellen, mit der er die Gründung eines Adeligen Damenstifts auf dem Oedinger Berg bestätigte.
Auch der Bergbau im Raum Meggen-Halberbracht, wo von 1852 bis 1992 Schwefelkies gefördert wurde, erfuhr durch die Ruhr-Sieg-Bahn eine starke Expansion. In einer firmeneigenen Flotationsanlage wurde das gewonnene Erz zu Blei-, Zink- und Schwefelkieskonzentrat verarbeitet. |
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Die Stadt Lennestadt besteht seit dem 1. Juli 1969. Sie wurde im Rahmen der kommunalen Neugliederung des Kreises Olpe gegründet. Sieben Gemeinden bzw. Gemeindeteile aus vier Ämtern gingen in der neuen Stadt auf. Mit 27.559 Einwohnern (Stand 31.12.2007) ist sie die bevölkerungsreichste Gemeinde des Kreises Olpe. Sinn und Ziel des Zusammenschlusses war es, eine Stadt zu schaffen, die die Voraussetzung für eine allgemeine und wirtschaftliche Strukturverbesserung bietet. Die Anstrengungen des Rates und der Verwaltung gingen und gehen dahin, die sich aus der Neugliederung ergebenen Chancen in vollem Umfang zu nutzen. Traditionsreiche Vergangenheit, mittelständische Unternehmen, moderne Freizeiteinrichtungen sowie die landschaftlich reizvolle Lage geben der Stadt ihr besonderes Gepräge.
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