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Geschichte Schmallenberg

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Geschichte Schmallenberg
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Das Schmallenberger Sauerland war schon vor mehr als 2000 Jahren besiedelt, wovon vorgeschichtliche Waffenfunde und die Überreste zweier Ringwälle auf dem Wilzenberg zeugen.
Im Jahr 1072 errichteten Benediktinermönche das Kloster Grafschaft (Sauerland) am Fuße des Wilzenbergs. Auf einem nahe gelegenen Bergrücken wurde um 1200 eine kleine Burg (="smale Burg") zum Schutz gegen die benachbarte Grafschaft Arnsberg errichtet. Aus dem Namen der Burg hat sich der moderne Name der Stadt entwickelt.

In der Zeit der Hexenverfolgungen wurden in den Gemeinden Schmallenbergs viele Menschen in Hexenprozessen zum Tode verurteilt, z.B. in Bödefeld und Oberkirchen.
Große Brände in den Jahren 1608, 1732 und 1746 gefährdeten immer wieder die Entwicklung von Schmallenberg. 1608 brannten 24 Häuser in Schmallenberg nieder. Die beiden anderen Feuer (1732 und 1746) waren noch schlimmer.
Der Name des sich an die Burg anlehnenden kleinen Burgfleckens, eines Vogthofes und eines Grafschafter Zehnthofes findet sich im Jahre 1228 in der Benennung des Zeugen „Alexander de Smalenburg“. Im Jahre 1244 - man muss annehmen, dass die Burg zu diesem Zeitpunkt bereits verfallen war - verlieh der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden als Landesherr Schmallenberg die Stadtrechte.
Schmallenberg erhielt neben Markt- und Münzrecht und Gerichtsbarkeit auch eine Stadtmauer. Die Lage auf dem Bergrücken, welcher auf 3 Seiten von dem Fluss Lenne umflossen wird, ließ Schmallenberg als uneinnehmbar gelten. Schmallenberg war im Mittelalter eine wichtige Handelsstadt an der Heidenstraße und Mitglied der Hanse.